de» Danksagung de

Danksagung

Harponline - Die Unterstützer und Förderer

Harponline war eine One Man Show.
Trotzdem habe ich nur ein paar wenige Dinge neu erfunden.
Ich habe die Puzzleteile aus Wissen, Ideen und Erfahrung, die im Internet des Milleniums wie Schneeflocken aus dem Äther schneiten, gesammelt, systematisiert und zu einem Bild zusammengesetzt. Es gab unter diesen Puzzleteilen immer wieder besonders signifikante Stücke, die mich schon früh ahnen ließen, was das werden könnte, und wenn es etwas Besonderes in meiner Persönlichkeit gibt, dann vielleicht die Fähigkeit, das große Ganze zu erspüren, den Weg zu sehen und ihn dann auch konsequent zu gehen.

Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle all denjenigen Menschen danken, die in den 10 Jahren Harponline zu den besonders signifikanten Puzzleteilen gehörten. Denjenigen, die unseren Weg ein Stück weit mitgegangen sind und die das Harponline Puzzle mitgestaltet haben.

Michael Timler, ehemaliger Inhaber

01_kunden.jpg

Die Harponline Kunden

Zuletzt 7000 Kunden in aller Welt waren das Rückrat von Harponline. Viele von ihnen waren Freunde. Wie oft haben wir unser Privatleben geteilt, waren Notunterkunft bei Festivals oder weil's einfach Nacht geworden war. Und wie oft waren wir selbst eingeladen!
Das Verständnis, die Geduld, die Hilfsbereitschaft und Toleranz und ganz besonders die Friedfertigkeit unserer Gemeinde war unbeschreiblich. Eine Inspiration und Kraft, die manchen ewig langen Arbeitstag zum Vergnügen werden ließ.

Einige dieser Kontakte haben uns bis nach Frankreich, Italien, in die Schweiz und Liechtenstein geführt, später nach Brasilien, die USA und Singapore.

Viele unserer Kunden waren (bzw sind immer noch) begnadete Musiker und wen diese Menschen interessieren, der kann sich auf der Harponline Customer Page ein Bild machen.
(Broken Links bitten wir zu entschuldigen)

02_chmel.jpg

Franz Chmel

Nach meiner Einschätzung ist Franz Chmel der größte klassische Virtuose auf der chromatischen Mundharmonika, den der Planet je gesehen hat. Dass ihn, bis auf die Insider der Szene, niemand kennt, das ändert daran wenig.
Ich hatte das Glück, Franz Chmel im Internet über den Weg zu stolpern und weil er mich irgendwie mochte, erzählte er mir, wie er seine Mundharmonikas auf Vordermann hielt. Da er bis zu 8 Stunden übte pro Tag war sein Verschleiß an Stimmzungen immens. Er wechselte die Zungen nach einem System, das Richard Farrell in den USA benutzte und die Tatsache, dass es bei ihm funktionierte war für mich Feldtest genug und er willigte ein, sein Reparatursystem unter dem Label ''chmel-classic'' einem großen Publikum zugänglich zu machen. Ich baute die Seite und fotografierte ihn bei der Arbeit. Chmel-classic war innerhalb von Tagen der Renner im Internet und das waren die ersten Wehen von Harponline.

Ich bin Franz Chmel zu großer Dankbarkeit verpflichtet. Er war die Initialzündung von Harponline.

Franz Chmel Homepage
03_levy.jpg

Howard Levy

Niemand wird bestreiten wollen, dass Howard Levy der bedeutendste und beste Virtuose auf der Diatonischen Mundharmonika war und ist, der radikalste Neuerer in den Spieltechniken für dieses Instrument. Kein Superlativ beschreibt diesen genialen Musiker.

Howard hat Harponline mit seinen Auftritten und Workshops bei unseren Festivals enormen Auftrieb verschafft. In vielen Stunden auf Deutschlands Autobahnen habe ich ihn als außerordentlich gebildeten, faszinierenden Geschichtenerzähler kennengelernt und mir oft gewünscht, die Gegenwart dieses Menschen nicht am Abend an ein Publikum abgeben zu müssen.

Wir sind Freunde geworden, sofern ein solcher Wanderer zwischen den Welten überhaupt Freunde haben kann.

Howard Levy Homepage
04_baker.jpg

Steve Baker

Steve war einer der ersten, der das Potential hinter dem Projekt Harponline erkannt hat. Er hat den Draht zu Hohner aufgebohrt und war mit verantwortlich, dass Harponline bereits 2003 einzelne Stimmzungen aus dem Werk geliefert bekam.

Wir konnten diese Zusammenarbeit stetig weiterentwickeln, sei es als Webdesigner und Admin seiner Harmonica Masters Workshops Webpage im Jahr 2011 bis 2013 oder bei der gemeinsamen Produktion der Hohner Harmonica Service Workshop DVD.

Ohne Steve wäre längst nicht so viel Öl im Harponline Getriebe gewesen und ich werde ihm immer dankbar sein dafür.

Steve Baker Homepage
05_rohwer.jpg

Klaus Rohwer

Klaus habe ich im deutschen Harpchat kennengelernt. Und als ich 2001 den Harponline Harmonika Gipfel vorbereitete, da stellte sich raus, dass er in Ulm lebte, also just da, wo der Event stattfinden sollte. Und er war da, half immer und überall mit und auch 2008 war das so.

Klaus betreibt die Webpage http://www.klausrohwer.de/ mit außerordenlich interessanten und auch einzigartigen Informationen. Klaus Rohwers kleine Mundharmonikaphysik ist Pflichtlektüre.

Klaus ist nicht nur ein echter Wissenschaftler, sondern auch ein SEO-Genius. Der Link von seiner Seite zu Harponline brachte uns lange Zeit 30% aller Zugriffe aus Deutschland und ich habe jede Menge von seinen Experimenten und seiner Page lernen können.
Seine Hilfsbereitschaft, wann immer wir seine Hilfe brauchten, war unglaublich.

Klaus Rohwer Webpage
15_ken.jpg

Ken Harrison

Die Bekanntschaft mit Ken Harrison habe ich einer fehlgeleiteten Email zu verdanken. Sehr schnell kamen Ken und ich überein, dass er die Harponline Seiten ins Englische übersetzen würde. Niemand konnte das besser als er: Er war als Native Speaker und als professioneller Jazz-Drummer und Arrangeur sowohl in Instrumentenkunde als in der Musiktheorie unschlagbar und verstand es wie kein Zweiter, die Harponline Texte in seine Sprache zu transportieren. Wir haben oft stundenlang über einen Halbsatz diskutiert. Ken und ich entwickelten ein Online-Autorensystem, um die Übersetzungen zeitnah und reibungslos umzusetzen.

2004 stellten wir die Ken Harrison Homepage ins Netz.
Sie enthält u.a. seine fast 1000-seitige Biografie in Englisch zum Runterladen.

Ken starb im Jahr 2012 im Alter von weit über 70 Jahren, ein Freund, mit dem ich neben der Übersetzungsarbeit jede Menge anregende philosophische Diskussionen hatte und der mir immer ein weiser Ratgeber war.
Seine Übersetzungen bedeuteten für Harponline den Zugang zum Weltmarkt.

Ken Harrison Memorial Page
06_raber.jpg

Dieter Raber

Dieter rief mich eines Tages an, weil er eine Mundharmonika kaufen wollte. Aber das Beratungsgespräch lief anders herum: Am Ende waren wir mitten in einem Projekt zur Neuprogrammierung einer Shopsoftware gelandet, die nicht nur die normalen Verkaufsabläufe eines Internetshops bewerkstelligen, sondern auch die dazugehörigen Ersatzteile unmittelbar beim Produkt auflisten und verkaufen sollte. Die Software sollte automatisch die Layouts von Mundharmonikastimmplatten generieren können und so die Direktbestellung der über 1200 verschiedenen Stimmzungen automatisiert ermöglichen.
Ein Schlüssel für die Umsetzung des Harponline Service Systems!

Ich war seeeehhhhhr skeptisch.........
Aber Dieter machte sich unbeirrt ans Werk, und ohne uns jemals anders als nur am Telefon auszutauschen, lernte ich ein Genie der Logik und Mathematik kennen und eine Zielstrebigkeit, wie ich sie seither nicht mehr wiedererlebt habe.

Ohne Dieter hätte es den Erfolg von Harponline nicht geben können.
Und die Software, die läuft heute noch......

07_evers.jpg

Frank Evers

Wahrscheinlich ist Frank in seiner zurückhaltenden Art nicht unbedingt einverstanden, dass ich ihn hier nenne, aber ich lass es mal drauf ankommen:
Bevor Frank Moderator im Harpchat und bei jack-black.de war kannten wir uns bereits aus vielen Threads. Wir telefonierten immer wieder mal und natürlich war Frank auch Kunde bei Harponline. Seine ruhige, geerdete Art war der wunderbare Ausgleich zu meinem impulsiven Gemüt und so wurde er fast unbemerkt zu meinem Berater und Begleiter. Zuerst virtuell, ab dem Harponline Harmonica Festival 2008, wo er als Moderator die Podiumsdiskussion leitete, kannten wir uns persönlich. Ich konnte ihn immer um Rat fragen und sein Rat war stets ehrlich, geradlinig und vor allem unparteiisch.

Frank, vielen Dank für die vielen Löscheinsätze, bei denen Du mir geholfen hast.

Laurent Vigoroux

Laurent Vigoroux

Laurent war einer der ersten Harponline Kunden aus Frankreich. Sehr schnell stellte sich heraus, dass er der Chefredakteur des Online-Magazins " Planet Harmonica" war.

Da es bei Harponline immer die neuesten Harps gab, manchmal sogar vor dem offiziellen Launch des Herstellers, habe ich ihm gerne Testmodelle für Reviews im Magazin überlassen.
Unser intensiver Dialog führte mich bereits im Jahr 2004 nach Südfrankreich, wo ich Gast in seinem Haus sein durfte.

Laurent war ein begeisterter Anhänger der Harponline Service Philosophie, und seiner ausgewogenen und, bei allem Wohlwollen, immer kritischen Berichterstattung verdanke ich einen Teil des guten Rufes von Harponline in Frankreich.


08_vitt.jpg

Dr. Elmar Vitt

Dr. Vitt, seines Zeichens Rechtsanwalt, hat mir mehrmals den Arsch gerettet.

Das erste Mal, als mir der Sony Konzern über eine Münchner Abmahnkanzlei eine URL samt einer satten Abmahngebühr abknöpfen wollte, weil ich eine Webpage namens 'hirte-fanclub' betrieb. Diese war mir vom ehemaligen Manager des betroffenen Künstlers (Michael Hirte) aber ausdrücklich und schriftlich genehmigt worden. Gewerbliche Abmahner stören solche Nebensächlichkeiten aber in der Regel eher nicht.

Recht haben und Recht bekommen sind deshalb zwei Paar Stiefel und dass im Endeffekt beides am Ende wieder zusammenpasste, das hat Herr Dr. Vitt in einer Art und Weise durchgezogen, die kabarettreif war.

Dr. Vitt ist übrigens der Einzige weltweit, der Patent- bzw. Gebrauchmusterschutz auf eine Tonfolgenanordnung von Mundharmonikas hält.
Und ja, Harponline war auch da mitbeteiligt.
(Tipp: Die Seite mit Strg+F nach 'harponline' durchsuchen)

Lemotions Webpage
09_lenti.jpg

Ciro Lenti

...war und ist ein echter ''Hohner'' .
Eines jener Urgesteine, die bei der Firma Hohner Musikinstrumente GmbH & Co.KG in Trossingen die Stellung halten, manchmal weit über die Schmerzgrenze hinaus, egal woher der Wind auch weht.

Er war zunächst der zuständige Hohner Key Account Manager, also mein Hohner Ansprechpartner für das Ersatzteilgeschäft, und ab 2010 mein Kollege. Etwas, das wir uns zu Beginn unserer Zusammenarbeit nicht im Traum hätten vorstellen können. Ein Musterbild und Vorbild an Loyalität und Kundenorientierung, Kollegialität und immer guter Laune. Jemand, der seine persönlichen Befindlichkeiten nicht zum Problem seines Umfelds macht. Ein Goldstück.

Ciro ist immer offen für die unmöglichsten Forderungen der Kunden und seiner jeweiligen Vorgesetzten, und vieles von dem, was Harponline ausgemacht hat, das ist durch seine aktive Unterstützung erst möglich geworden.

Hohner CShop
10_ong.jpg

Ong Gim Dee

Mr. Ong Gim Dee ist ein außerordentlich guter Klassik-Spieler, Hohner Mundharmonika Repräsentant in Singapore und Malaysia. Er war nicht nur ein begeisterter Anhänger unserer Klassik Custom-Modelle.

Mit seinem ausgesprochenen Verständnis deutscher und europäischer Denkweisen war es ein Vergnügen, mit ihm Geschäfte zu machen und ich bin von den Einladungen und der zuvorkommenden Gastfreundschaft, die ich in Singapore mehrmals genießen durfte, bis heute noch überwältigt.

Er war es, der mir die Türen in den asiatischen Raum geöffnet und mir die Hintergründe chinesischer Geschäftsgepflogenheiten vermittelt hat.

Meet Ong Gim Dee

11_kuan_lok.jpg

Johnny Kuan & Rocky Lok

Johnny Kuan ist Vizepräsident der Hong Kong Harmonica Association ("HKHA"), Dirigent des HKHA Harmonika Orchesters und der Bassharmonikaspieler des King''s Harmonica Quintet.

Rocky Lok ist ein Chromatic Virtuose, Präsident der Hong Kong Harmonica Association und beide Männer sind mir immer als eingespieltes Team begegnet.
Um sich die Bedeutung der Hong Kong Harmonica Association in der Mundharmonika-Welt zu vergegenwärtigen: Diese Organisation vertritt tausende von Mundharmonikaspielern und schickt zu jedem APH-Festival ein Passagierflugzeug voller Workshop- und Wettkampfteilnehmer.

Im Jahr 2010 lieferte Harponline auf dem Asiatisch-Pazifischen Harmonika Festival nicht nur über 20 Toolsets an die Organisation aus, sondern wir gaben auch mehrere Workshops zum Thema. Mit diesem Schritt war das Harponline Harmonica Service System im riesigen asiatischen Mundharmonikamarkt etabliert.

Die persönliche Freundlichkeit, die herzlichen Begegnungen, die unglaubliche Gastfreundschaft, die wir Jahre später in Hong Kong erfahren durften, das werde ich niemals vergessen.

12_filisko.jpg

Joe Filisko

Joe Filisko ist eine jener Persönlichkeiten, die sich jeder Beschreibung entziehen.
Der geistige Führer der außerparlamentarischen Opposition der Freigeister unter den Mundharmonikaspielern?
Der Mahathma Gandhi der Mundharmonika?
König der Mundharmonika Customizer?
Der virtuose Bewahrer des amerikanischen Prewar Blues?
Sucht es Euch raus oder lacht mich aus, egal.

Joe hat den Weg von Harponline aufmerksam begleitet, das Projekt an seinen Taten gemessen und mich deshalb unterstützt, wo immer es nötig war.
Marketing und große Sprüche verfangen bei ihm nicht.

Darauf bin ich sehr stolz.

Joe Filisko Webpage
13_stetter.jpg

Klaus Stetter

Herr Stetter war von 2007 bis Anfang 2013 Geschäftsführer der Hohner Musikinstrumente GmbH&Co.KG in Trossingen.

Unter seiner Leitung hat diese Firma sowohl in technischer Entwicklung als auch im Marketing den größten Innovationssprung der letzten Jahre gemacht und kam durch Wachstum nachhaltig aus den roten Zahlen heraus. Er ist ein kluger Menschenführer, der mit großer Empathie und Offenheit aus den ihm anvertrauten Menschen das Beste herausholen kann.
Die Hohner Spieler und Endorser haben ihn geliebt, weil er ihre Kunst geschätzt, gefördert und verehrt hat.

Er hatte den Mut, einen Halbwilden wie mich als Product Manager Harmonica nach Trossingen zu holen. Diese Position ist in der Mundharmonikawelt vergleichbar mit der des Papstes und diesen Posten anvertraut zu bekommen war ein immenser Vertrauensbeweis. Und ehrlich: Mir haben die Knie geschlackert vor Angst.

Klaus Stetter hat mir die Möglichkeit gegeben, Harponline ins Mekka der Mundharmonikaindustrie zu tragen. Ich konnte im Prinzip alles umsetzen, was im Bereich Service und Mundharmonika zu tun war. Und vieles sogar darüber hinaus.

Durch ihn habe ich das Ende des Regenbogens erreicht.

14_andrea.jpg

Andrea

Das Beste kommt zuletzt.

Was wäre gewesen ohne meine Ehefrau, die Liebe meines Lebens, mein Zentrum?

Und ohne unsere Kinder, die auch immer mitgeholfen haben.
Die durch Harponline gelernt haben, dass Geld nicht vom Himmel fällt.
Dass es nichts umsonst gibt. Und wie es ist, wenn man Geld auf dem Konto hat, und dann kommt die Steuer und danach kann man ausrechnen, dass man nicht mal für 5 EUR die Stunde gearbeitet hat.

Ich mag hier keine Liebesbriefe veröffentlichen.
Liebe, besonders wenn sie tief geht bis auf den Grund der Seele, darüber äußert man sich nicht.

Jedenfalls nicht als Schwabe!